Montag, 23. April 2012

April, April

Es ist Sonntag. Der Sonntag ist an und für sich ein guter Tag. Heute gibt er sich frühlingshaft, der Sonntag. Doch ich ahne schon, dass es damit nicht weit her ist.
Und ich habe Recht, in Windeseile verdüstert sich der Himmel und schon fließt der Regen in Strömen. Blöd, Flohmarkt ist damit gestorben. Die Ausstellungsstücke, die feilgeboten werden unter beschlagenen Folien nicht erkennen zu können macht mir nämlich keinen Spaß!

Aber warum nicht einfach trotzdem einen langen Spaziergang machen? Regenjacke, Regenhose, Wanderschuhe an und los geht‘s.
Ich bin noch keine halbe Stunde unterwegs, da ist der Himmel schon wieder blau und mir ist heiß. Ausziehen, anziehen, warm,kalt, trocken, nass.
Plötzlich Donner - laut, direkt über mir und während er nachhallt umzucken mich die Blitze und Hagelkörner prasseln herab. Ich schaue gebannt nach oben, bis die Größe der Hagelkörner dazu anregt, das Gesicht zu schützen und tunlichst in gebeugter Haltung, Gesicht gen Boden, verhuscht weiter zu gehen.
Der Boden ist weiß. Der Spuk geht vielleicht zehn Minuten, länger dauert es auch nicht, bis der kugelige weiße Bodenbelag schmilzt und nur noch drecke Pfützen bleiben. Zeit für Tee und Torte!

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